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	<title>NulleinsNullsieben &#124; Seit 2013 &#187; NulleinsNullsieben</title>
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	<description>1. Fußball-Club Köln 01/07 e.V.</description>
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		<title>&#8222;Auch ein Jahr später will euch keiner! Scheiss HoGeSa! Nazis raus! Kölle bliev bunt &amp; jeck!&#8220;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2015 10:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[NulleinsNullsieben]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zusammen mit den Gruppen Achte Jeisel Jottes, Coloniacs, Definitionsmacht Colonia, Navajos, Schubidubi Abteilung und Troika zeigten wir heute ein gemeinsames Spruchband gegen die geplante HoGeSa-Demo in Köln. Zur Erklärung des Spruchbands: Am 26. Oktober 2014 kamen mehrere Tausend Neonazis und Hooligans unter dem Label „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) zum größten rechten Aufmarsch in Köln seit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://nulleinsnullsieben.de/wp-content/uploads/6387951.jpg" alt=""Auch ein Jahr später will euch keiner! Scheiss HoGeSa! Nazis raus! Kölle bliev bunt &#038; jeck!"" /></p>
<p>Zusammen mit den Gruppen Achte Jeisel Jottes, Coloniacs, Definitionsmacht Colonia, Navajos, Schubidubi Abteilung und Troika zeigten wir heute ein gemeinsames Spruchband gegen die geplante HoGeSa-Demo in Köln.</p>
<p>Zur Erklärung des Spruchbands:</p>
<p>Am 26. Oktober 2014 kamen mehrere Tausend Neonazis und Hooligans unter dem Label „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) zum größten rechten Aufmarsch in Köln seit 1945 zusammen, zogen randalierend durch unsere Stadt und machten Jagd auf Menschen, die nicht in ihr fremdenfeindliches Weltbild passen. Für den 25. Oktober 2015 rufen erneut mehrere extrem rechte Gruppen zu einer Großdemonstration in Köln auf, die jedoch Ende September vom Kölner Polizeipräsidenten Albers aufgrund zu erwartender Ausschreitungen verboten wurde. Das Kölner Verwaltungsgericht hob das Verbot vor wenigen Tagen wiederum auf und erlaubte eine Kundgebung unter Auflagen. Ob und wo die Rechten letztlich aufmarschieren dürfen, werden die Gerichte vermutlich erst kurz vor dem 25. Oktober entscheiden. </p>
<p>Wie bereits im Vorjahr, wurde die rechte Demonstration erneut von Dominik Roeseler angemeldet, der sich gerne im Gladbacher Hool-Milieu bewegt, wenn er nicht gerade für seine rassistische Kleinstpartei pro NRW aktiv ist. Ziel von HoGeSa und anderen Neonazi-Gruppen ist es, für eine Neuauflage der Geschehnisse vom 26. Oktober 2014 zu sorgen. Eine Vielzahl von engagierten Menschen, Gruppen, Verbänden und Bündnissen wird versuchen, dies zu verhindern. </p>
<p>Wir schließen uns den Protesten gegen den geplanten Neonazi-Aufmarsch an und hoffen, dass viele weitere FC-Fans am 25. Oktober ein Zeichen gegen Rechts setzen und klar stellen, dass in unserer Stadt kein Platz für Rassismus ist.</p>
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		<title>FARE-Aktionswochen 2015</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2015 09:59:26 +0000</pubDate>
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		<title>Südkurven Stammtisch</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2015 20:17:54 +0000</pubDate>
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		<title>Alle im Trikot nach Stuttgart</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 19:17:40 +0000</pubDate>
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		<title>Kölner Fußballfans gegen Rassismus</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2015 03:45:45 +0000</pubDate>
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		<title>Fanmarsch „Zum Erhalt der Fankultur“</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 15:37:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Treffpunkt: 13 Uhr, Aachener Straße, Haltestelle „Alter Militärring“]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><img src="http://nulleinsnullsieben.de/wp-content/uploads/2015/04/Fanmarsch1.jpg" alt="Fanmarsch" /><br />
<span style="color: #fc0107;"> Treffpunkt: 13 Uhr, Aachener Straße, Haltestelle „Alter Militärring“</span></h2>
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		<title>Südkurven Stammtisch</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2015 06:09:15 +0000</pubDate>
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		<title>Rückblick auf die letzten Wochen&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 13:08:48 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angekündigt, möchten wir uns nochmal zu den Vorfällen rund ums Derby sowie zur aktuellen Situation zu Wort melden. Wir haben uns damit Zeit gelassen, da eine selbstkritische Nachbetrachtung nicht von heute auf morgen funktioniert und innerhalb der Fanszene sowohl kontroverse Diskussionen als auch kritische Gespräche bis heute miteinander geführt wurden und werden. Bei der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie angekündigt, möchten wir uns nochmal zu den Vorfällen rund ums Derby sowie zur aktuellen Situation zu Wort melden. Wir haben uns damit Zeit gelassen, da eine selbstkritische Nachbetrachtung nicht von heute auf morgen funktioniert und innerhalb der Fanszene sowohl kontroverse Diskussionen als auch kritische Gespräche bis heute miteinander geführt wurden und werden.<br />
<span id="more-28"></span></p>
<p>Bei der Nachbetrachtung der Geschehnisse in der Gästekurve vor, während und nach dem Spiel in Mönchengladbach muss ehrlich eingestanden werden, dass bei diesem Spiel einiges scheiße gelaufen ist! Nicht wenige Gruppen der Südkurve 1. FC Köln e. V. befürworten den Einsatz von Pyrotechnik, allerdings haben sich genau diese Gruppen auch auf die Fahne geschrieben auf die Kurve einzuwirken, um den Einsatz von Böller und Leuchtspuren einzudämmen. Dies wurde in Gladbach nicht geschafft. Wiederholt wurden selbst auferlegte Regeln im Umgang mit Pyrotechnik gebrochen. Nicht nur die Gruppen, sondern auch wir als Südkurve 1. FC Köln e. V. haben nach dem Spiel in Gladbach mehrere konstruktive und ehrliche Gespräche geführt. Alle Parteien sind zu dem Entschluss gekommen, dass entsprechende Bekenntnisse ohne Wenn und Aber nun endlich umgesetzt werden müssen! Die der Südkurve 1. FC Köln e.V. angeschlossenen Gruppen sind sich einig, dass ein gemeinsamer Weg in dieser Hinsicht unabdinglich ist. Wir werden in Zukunft geschlossener und entschlossener auftreten, da es so nicht weiter gehen kann. Aber auch andere Ereignisse im Rahmen des Derbys wurden von uns kritisch hinterfragt. Es wäre anmaßend an dieser Stelle zu behaupten, dass sich die Gruppen bei der Aufarbeitung des Spiels in allen Punkten einig waren. Doch in einem Punkt waren und sind wir uns auf jeden Fall einig: Der Platzsturm nach dem Spiel war völlig sinnfrei! Wohlwissend, dass dieser nicht geplant war, sondern aus der Emotion heraus entstanden ist, hätten wir trotzdem alle darauf verzichten können.</p>
<p>Einig sind wir uns auch, dass verschiedene Reaktionen der Vereinsführung des 1. FC Köln auf die Vorkommnisse nicht hingenommen werden können. Durch die Veröffentlichung von Nahaufnahmen des Gästeblocks wurden die dort abgebildeten FC-Fans symbolpolitisch als Mit- bzw. Straftäter gebrandmarkt. Mit dieser Maßnahme wurde stark in das Persönlichkeitsrecht jedes Einzelnen eingegriffen. Darüber hinaus stellt sich für uns die Frage, mit welchem Stellenwert der Dialog in der AG Fankultur geführt wird, wenn keine Möglichkeit zur gemeinsamen Aufarbeitung der Ereignisse besteht. Gegen 43 Personen einer vom FC bestimmten Gruppe, die teilweise nicht mal bei besagtem Spiel anwesend waren, wurden lokale Stadionverbote für Heimspiele ausgesprochen und ihre Dauerkarten für Heim- und Auswärtsspiele gesperrt. Das Wort „Kollektivstrafe“ ist im Duden als eine „Strafe, die allen zu einer bestimmten Gruppe gehörenden Personen auferlegt wird“ definiert. Viel kollektiver kann eine ausgesprochene Strafe also nicht sein, auch wenn von der Vereinsführung gegenwärtig etwas anderes behauptet wird! Dass in diesen Fällen die übliche Stadionverbotspraxis greift und wie so oft die Unschuldsvermutung mit der Begründung der Prävention ausgeschlossen wird, können wir genauso wenig nachvollziehen wie die Tatsache, dass sich einige Vereinsoffizielle immer noch durch aktuelle Vorgänge beirren lassen und somit hektisch handeln.</p>
<p>Trotz der Rückschläge wollen wir nicht resignieren! Gerade jetzt machen wir weiter und stehen für uns und unseren gemeinsam Weg ein. Hierbei werden wir uns auch nachhaltig dafür einsetzen, dass sich mit dem Umgang der Verbandsstrafen endlich etwas ändert! Gerade das jüngste Urteil des Sportgerichts haben wir kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen. Dieses greift extrem und mit einer nachhaltigen Härte von oben in die verbliebene Freiheit einer Fankurve ein, bestraft zu großen Teilen Unbeteiligte und provoziert weitere Spaltungen innerhalb der FC-Gemeinschaft.</p>
<p>Gerne stehen wir allen FC-Fans die Interesse haben mit uns in den persönlichen Dialog zu treten beim Südkurven Stammtisch am Donnerstag, den 02.04.2015, ab 19.00 Uhr im Raum des sozialpädagogischen Kölner Fanprojekts, Gereonswall 112, 50670 Köln, zur Verfügung.</p>
<p>Südkurve 1. FC Köln e.V.</p>
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		<title>Tom Bodde &#8230; auf der Suche nach dem Kick</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 10:49:41 +0000</pubDate>
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		<title>Offener Brief an DFB und 1. FC Köln</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 09:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[NulleinsNullsieben]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren Amtsträger bei DFB und 1. FC Köln, ich schreibe Ihnen heute, weil ich äußerst frustriert und wütend bin. Weil ich Mitglied des 1. Fußball-Club Köln 01/07 e.V. und zudem auch noch Dauerkarteninhaber für den Block S4 im Müngersdorfer Stadion bin. Damit sollte Ihnen allen klar sein, welches Thema mich im [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren Amtsträger bei DFB und 1. FC Köln,</p>
<div dir="ltr"></div>
<div dir="ltr">ich schreibe Ihnen heute, weil ich äußerst frustriert und wütend bin. Weil ich Mitglied des 1. Fußball-Club Köln 01/07 e.V. und zudem auch noch Dauerkarteninhaber für den Block S4 im Müngersdorfer Stadion bin. Damit sollte Ihnen allen klar sein, welches Thema mich im Moment bewegt. Aber zur Sicherheit hänge ich eine kurze Chronologie der Ereignisse im nächsten Absatz an.</div>
<div dir="ltr"></div>
<p><span id="more-8"></span></p>
<div dir="ltr">
<p>Beim Spiel des 1. FC Köln in Mönchengladbach kommt es im Gästeblock zum massiven Einsatz von Pyrotechnik. Das Spiel muss unterbrochen werden. Nach dem Spiel stürmen ca. 30 Personen den Platz. Mit dem Erscheinen der Polizei kehren diese wieder in den Gästeblock zurück. Zwei Personen werden in Gewahrsam genommen, wovon eine Person als Mitglied der Boyz Köln identifiziert wird. Infolgedessen entzieht der 1. FC Köln diesen den Fanclubstatus, die Dauerkarten und prüft Vereinsausschlüsse. Des Weiteren werden über 40 Stadionverbote verhängt, von denen inzwischen 6 wieder aufgehoben wurden. Aufgrund dieser Maßnahmen entscheiden sich die Ultras und weitere Gruppen zum Boykott der Spiele. Knapp einen Monat nach dem Spiel in Mönchengladbach fällt der DFB sein Urteil. Der 1. FC Köln muss 200.000 Euro zahlen, für drei Spiele die Blöcke S3 und S4 schließen und weitere Maßnahmen durchführen.Ich werde im folgenden Text vielleicht mal abschweifen oder etwas zu spekulativ. Aber keine Sorge, ich werde auch konkret und eindeutig meine Meinung zum Thema darstellen: dem Urteil des DFB und seine Folgen. Ich habe Ursache und Wirkung des Ganzen nicht vergessen. Ich höre die Stimmen, die sagen, dass ich mich bei den Chaoten bedanken soll. Nur hilft mir das  jetzt auch nicht weiter. Natürlich weiss man, auch die entsprechenden Personen müssten wissen, dass DFB und 1. FC Köln stets auch Unschuldige bestrafen. Aber genau darum geht es mir im Moment: Als der DFB das Urteil aussprach und der 1. FC Köln dieses akzeptierte, haben Sie sich ganz bewusst(!) dazu entschieden, Unschuldige zu bestrafen. Ich bin kein Ultra und war dieses Jahr nicht in Mönchengladbach. Doch selbst wenn beides auf mich zutreffen würde, wäre das noch lange keine Legitimation, mich zu bestrafen. Klar, der Anlass für meinen Brief ist, dass ich persönlich von der Strafe direkt betroffen bin. Aber meine Meinung wäre nicht anders, wenn ich eine (Dauer)Karte für den Block S1, S12 oder N13 hätte.</p>
</div>
<div dir="ltr">Den ganzen Komplex der intransparenten und willkürlichen DFB Sportgerichtsbarkeit kann und möchte ich auch gar nicht detailliert betrachten. Damit beschäftigen sich andere Leute intensiver. Ich möchte hier vor allem auf die Widersprüchlichkeit und Sinnlosigkeit des aktuellen Urteils eingehen. Da muss der 1. FC Köln unter anderem 200.000 Euro für das Fehlverhalten seiner Fans bezahlen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass dieses Geld einem guten Zweck zukommen soll. Aber das macht das Urteil kein Stück besser. Der Verein kann keinesfalls alle Fans, nicht mal die in einem Block, absolut unter Kontrolle haben. Es ist schlicht unmöglich. Auch wenn er 500 zusätzliche Ordner bei Auswärtsfahrten einsetzt. Trotzdem soll er für das Fehlverhalten aufkommen. Der Punkt der Regressforderungen, sprich der Weitergabe der Geldstrafe an die ermittelten Täter, ist auch nicht so simpel und rechtlich wasserdicht. Dementsprechend wird der Verein dieses Geld höchstwahrscheinlich niemals wiedersehen.</p>
</div>
<div dir="ltr">Nichts desto weniger bestraft der DFB den 1. FC Köln, dessen Fanarbeit er zuvor noch als positiv und vorbildlich beschrieben hatte. Ist das nicht schizophren? Selbstverständlich hat der DFB diese Bemühungen seitens des Vereins in seinem Urteil berücksichtigt. Sonst wäre die Strafe am Ende noch viel härter ausgefallen, hätten noch drastischere Maßnahmen im Raum gestanden. So zeigt sich der 1. FC Köln sogar demütig und dankbar für diesen &#8222;glimpflichen&#8220; Ausgang des Vorgangs. Manche FC-Fans geben ähnliche Statements ab. Ich soll also dankbar dafür sein, dass die Strafe nicht noch höher ausgefallen ist, nicht noch mehr Unschuldige bestraft wurden? Da kann ich mir nur an den Kopf fassen.</p>
</div>
<div dir="ltr">Zentrale Bestrafung der Fans ist der Teilausschluss durch Sperrung der Blöcke S3 und S4 für die Spiele gegen Hoffenheim, Leverkusen und Schalke. In den beiden Blöcken finden 2800 Personen Platz, 2500 davon sind durch Dauerkarten belegt. Diese Zahl wird einfach so für drei Spiele aus dem Stadion geworfen. Immerhin bietet der 1. FC Köln den Ticketinhabern dieser Blöcke die Möglichkeit, an einem gesonderten Termin Sitzplatzkarten zu erwerben. Aber nicht jeder hat die Möglichkeit, mal eben für drei Spiele das Dreifache oder sogar noch mehr für den Zutritt ins Müngersdorfer Stadion zu bezahlen. Außerdem könnten sich so auch die &#8222;bösen&#8220; Ultras wieder mit Karten versorgen. Denn die sind vermutlich das Ziel der ausgesprochenen Sanktionen. Schließlich befinden sich dort die Standorte der entsprechenden Gruppen. Denen soll ein Denkzettel verpasst werden. Ich weiss nicht, wie viele Ultras in diesem Bereich stehen. Sagen wir einfach mal 800, wobei ich persönlich von weniger ausgehe. Aber bleiben wir bei dieser Anzahl von Personen, an die die Strafe gerichtet ist. Dabei möchte ich an dieser Stelle betonen, dass ich auch die pauschale Verurteilung und Bestrafung der Ultras als falsch bewerte. Die Boyz Köln trifft die Strafe schon mal nicht, weil sie sowieso durch lokale Stadionverbote vom Spielbesuch ausgeschlossen sind. Des Weiteren sollte auch dem DFB bekannt sein, was der 1. FC Köln mit Sicherheit weiss: Die Ultras befinden sich momentan im Boykott. Sie bleiben teilweise dem Stadion fern. Die Ultras, die trotzdem ins Stadion gehen, halten sich komplett zurück. Klar, dieser Boykott hätte vor den entsprechenden Spielen beendet werden können. Doch davon konnte kaum ausgegangen werden. Die &#8222;Zielgruppe&#8220; trifft die Strafe also kaum. Dafür umso härter die 2000 absolut Unschuldigen, die sonst im Herzen der Südkurve stehen würden. Die Leute, denen DFB und 1. FC Köln gar nichts vorwerfen können. Ganz abgesehen davon, dass Teilausschlüsse oder gar Geisterspiele eigentlich wirkungslos verpuffen. Oder sind Fans von Vereinen, die entsprechende Strafen erhalten haben, im Anschluss weniger aufgefallen?</p>
</div>
<div dir="ltr">Hinzu kommt auch noch, dass dieser Teil der Sanktionen Einfluss auf die Geschehen im Müngersdorfer Stadion nimmt. Dabei ereigneten sich alle behandelten Vorfälle bei Auswärtsspielen. Das gilt auch für die sinnlosen baulichen Maßnahmen, die der 1. FC Köln nun durchführen lassen muss. Nach dem Spiel gegen Bayern München im Mai 2012 hätte ich noch einen Zusammenhang erkennen können. Nun bleibt er mir aber gänzlich verschlossen. Interessant wäre jedoch zu wissen, ob und wie der 1. FC Köln an der genauen Ausgestaltung der Sanktionen beteiligt war. Ich erwarte keine Antwort darauf aber die Vermutung liegt für mich nahe, dass er es war.</p>
</div>
<div dir="ltr">Die Maßnahmen für die Auswärtsspiele sind ebenfalls als Schwachsinn zu bezeichnen. Ich verweise da zunächst nochmal auf den Boykott der Ultras. Die Ultras, die ins Stadion gehen, bringen fast kein Material mit. Somit werden auch hier in erster Linie unschuldige Fans getroffen, die auf Auswärtsfahrten ihre Schwenk- bzw. Zaunfahne mitnehmen. Außerdem verhindern Materialverbote nicht das Abbrennen von Pyrotechnik. Ich könnte Ihnen jetzt Bilder von entsprechenden Spielen heraussuchen, aber die können Sie selbst ganz schnell im Internet finden. Auch personalisierte Eintrittskarten führen nicht zu mehr Sicherheit in den Stadien, die bestimmt schon zu den sichersten der Welt gehören. Damit wird lediglich ein gewaltiger Aufwand für alle Beteiligten geschaffen. Oder hätten Sie nach dem Spiel in Mönchengladbach alle unvermummten Personen identifiziert um die Vermummten zu bestrafen?</p>
</div>
<div dir="ltr">Es könnten bestimmt noch etliche Seiten zu diesem Urteil gefüllt werden. Ich belasse es an dieser Stelle dabei und schließe mit einem knappen Fazit: Es werden massenhaft Unschuldige bestraft, ohne dabei wirklich einen Effekt zu erzielen. Herzlichen Glückwunsch.</div>
<div dir="ltr"></div>
<p dir="ltr">(sd)</p>
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